János Neumann Salon
Eine Coproduktion des Formatlabors Berlin, der transmediale Berlin - festival for art and digital culture berlin und dem Collegium Hungaricum Berlin (.CHB)
Konzept und Leitung: Till Nikolaus von Heiseler und Jan-Peter E.R. Sonntag.
Der János Neumann Salon ist ein interdisziplinärer Ort der Begegnung von Wissenschaft und Kunst, von Theorie und Praxis. Benannt wurde der Salon nach einem der genialsten und umstrittensten Köpfe des 20. Jahrhunderts, John von Neumann, der 1903 als Neumann János Lajos in Budapest geboren ist. Neumann begründete die Spieltheorie, die er auf alltägliche Konflikt- und Entscheidungssituationen bei unvollkommener Kenntnis der Absichten des Gegenspielers anwandte. Er leistete grundlegende Arbeit für die Entwicklung des Computers und gilt als Mitbegründer der Informatik. Als Mitarbeiter des Manhattan-Projekts war er auch an der Entwicklung des US-amerikanischen Nuklearbomben-Programms beteiligt. Zeitlebens beschäftigte ihn die Frage nach dem Verhältnis von Gehirn und Computer. Von Neumann steht für uns einerseits für die Frage nach dem Verhältnis von Denken und Maschine und andererseits für die Kontingenz und Unplanbarkeit von historischen Prozessen schlechthin. Dieser Unplanbarkeit sind wir medienepistemologisch auf der Spur.
Themen, die wir behandeln wollen: Die Zukunft der Medien der Gesellschaft Kontingenz und soziale Evolution Das Denken und die Maschine Der Künstler und sein Material Medienepistemologie und nicht zuletzt: Genialität.
Die Reihe wird veranstaltet vom Formatlabor Berlin in Kooperation mit der transmediale und dem .CHB.